Gnossienne No. 4 (3:01)
Aus Piano Dreams und 32 anderen Veröffentlichungen
Erik Satie (mit vollem Namen Alfred Éric Leslie Satie) (* 17. Mai 1866 in Honfleur (Calvados); † 1. Juli 1925 in Paris) entwickelte sich vom Cabaret-Pianisten zu einem von der Pariser Moderne angesehenen Komponisten neuer französischer Klaviermusik.
Leben
Als Sohn eines französischen Schiffsagenten und einer englischen Mutter schottischer Herkunft blieb Satie seit dem Umzug der Familie aus Honfleur nahe Le Havre nach Paris im Herbst 1878 dieser Musikmetropole zeitlebens treu. Nach kurzzeitigen Studien am Conservatoire National de Musique et de Déclamation und abgekürztem Militärdienst bezog Satie zunächst 1887 im Stadtteil Montmartre Quartier, um schließlich aufgrund der zunehmenden Urbanisierung seiner Umgebung 1898 in den Pariser Vorort Arcueil zu übersiedeln, wo der Tonkünstler sich bis zu seinem Tode 1925 seinen Kompositionen widmete.
Werk
Die ungeteilte Aufmerksamkeit der Musikwelt wurde Satie erst durch die Pariser Erstaufführung seines Balletts Parade zuteil, welches am 18. Mai 1917 unter der Stabführung von Ernest Ansermet im Théâtre du Châtelet zu einem berühmten Skandal geriet. Die Mitwirkung des russischen Impressarios Sergei Diaghilew und seines Ballets Russes, die Choreographie von Léonide Massin, die Bühnenbilder und Kostüme von Pablo Picasso, sowie die Balletthandlung des Dichters Jean Cocteau hatten keinen geringen Anteil am großen Erfolg des Stücks. Saties Kompositionen, bislang nur Kennern jenseits des anrüchigen linken Seine-Ufers bekannt, wurden daraufhin von der Pariser Musikwelt entdeckt und schon bald zur französischen Musik schlechthin erklärt.
Leben
Als Sohn eines französischen Schiffsagenten und einer englischen Mutter schottischer Herkunft blieb Satie seit dem Umzug der Familie aus Honfleur nahe Le Havre nach Paris im Herbst 1878 dieser Musikmetropole zeitlebens treu. Nach kurzzeitigen Studien am Conservatoire National de Musique et de Déclamation und abgekürztem Militärdienst bezog Satie zunächst 1887 im Stadtteil Montmartre Quartier, um schließlich aufgrund der zunehmenden Urbanisierung seiner Umgebung 1898 in den Pariser Vorort Arcueil zu übersiedeln, wo der Tonkünstler sich bis zu seinem Tode 1925 seinen Kompositionen widmete.
Werk
Die ungeteilte Aufmerksamkeit der Musikwelt wurde Satie erst durch die Pariser Erstaufführung seines Balletts Parade zuteil, welches am 18. Mai 1917 unter der Stabführung von Ernest Ansermet im Théâtre du Châtelet zu einem berühmten Skandal geriet. Die Mitwirkung des russischen Impressarios Sergei Diaghilew und seines Ballets Russes, die Choreographie von Léonide Massin, die Bühnenbilder und Kostüme von Pablo Picasso, sowie die Balletthandlung des Dichters Jean Cocteau hatten keinen geringen Anteil am großen Erfolg des Stücks. Saties Kompositionen, bislang nur Kennern jenseits des anrüchigen linken Seine-Ufers bekannt, wurden daraufhin von der Pariser Musikwelt entdeckt und schon bald zur französischen Musik schlechthin erklärt.
Erik Satie






