Biografie

Dune ist eine deutsche Dance-Formation, die Mitte der 1990er Jahre unter anderem mit Titeln wie Hardcore Vibes, Are You Ready to Fly? und Rainbow to the Stars Erfolge feierte. Der Name ist durch den englischen Originaltitel des Science-Fiction-Films Der Wüstenplanet inspiriert.

1994 gründete Oliver Froning mit Jens Oettrich und Bernd Burhoff die Band DUNE. Der Sound von DUNE ist eine Mischung aus Techno, Rave und einem Hauch von Hardcore. Mit diesem Sound hatte DUNE weltweit riesigen Erfolg und wurde mit Gold und Platin ausgezeichnet. Mit den Hits:
„Hardcore Vibes“, „I can’t stop raving“, „Million Miles from Home“, “Rainbow to the Stars“, „Hand in Hand“ schrieb DUNE Musikgeschichte und wurde Wegbereiter und Pioneer einer ganz neuen Musikbewegung. Noch heute füllt der Sound die Tanzflächen der Clubs und Festivals.
DUNE spielt diesen Sound bei seinen DJ-Sets auf der ganzen Welt, von Moskau bis Sydney, von Berlin bis Amsterdam und immer noch sind die Massen begeistert von diesem energetischen und mitreißenden Sound der 90er.

Bandgeschichte

Gründung
Die Band Dune wurde 1994 von dem Münsteraner DJ Oliver Froning zusammen mit den Produzenten Jens Oettrich und Bernd Burhoff gegründet. Zu den ersten Tracks, die sich hauptsächlich in die Richtung Happy Hardcore orientierten, gehörten das eher instrumentale und mit nur wenig Gesang versehene Hardcore Vibes sowie die Coverversion des Rozalla-Titels Are You Ready to Fly? mit der Gastsängerin Tina Lagao, die später als Tina Lacebal Frontfrau wurde.

Expedicion
Nachdem sich die Band um die bisher nur als Background-Tänzerin arbeitende Verena von Strenge erweitert hatte, die den Titeln ab sofort ihre Stimme lieh, nahm der Erfolg der Band weiter zu. Noch 1995 erschien eine komplett neue Version des bereits auf dem ersten Album enthaltenen Instrumentaltracks Can’t stop Raving, diesmal allerdings mit dem per Computer/Vocoder stark veränderten Gesang Tina Lagaos. 1996 folgte das zweite Album Expedicion mit Songs wie Rainbow to the Stars, Hand in Hand oder auch Million Miles From Home. Letzterer war in Deutschland der offizielle Song zum 30. Geburtstag von Star Trek.

Klassik-Phase
Ende 1996 vollführte Dune dann eine komplette Kehrtwende, was den Musikstil anging: Die Danceband produzierte plötzlich mit einem Cover des Queen-Hits Who Wants to Live Forever eine Ballade zusammen mit dem London Session Orchestra und landete auf Platz 2 der Charts. Nachdem das Album Forever, weiterhin unter Orbit Records, fertiggestellt war (unter anderem mit dem Phil Collins-Klassiker Against All Odds (Take A Look At Me Now) und The Power of Love von Frankie Goes to Hollywood), trennte sich Verena von Strenge im Streit und vor Gericht von der Band. Die zweite Singleauskopplung, Sinéad O’Connors Nothing Compares 2 U, floppte regelrecht, und es wurde sehr still um Dune.

Ohne Verena von Strenge
Erst 1998 erschien eine neue Single mit neuer Sängerin: Keep the Secret, gesungen von Vanessa Hörster, diesmal von der Stilrichtung eher Dance, fast schon poppig. Die zweite Single, Electric heaven, entsprach mit den altertümlich anmutenden Electro-Funk-Beats ganz und gar nicht den Vorstellungen der Fans. Da außerdem beide Singles nur in Deutschland veröffentlicht wurden, waren die zahlreichen niederländischen Fans sehr unzufrieden und das geplante Album 5 erschien gar nicht erst. Wieder verschwanden Dune in der Versenkung, um ein halbes Jahr später mit Tina Lacebal eine Coverversion des ABBA-Hits One of Us, wieder im Balladenstil, zu veröffentlichen. Das dazugehörige Album Forever and Ever hatte mittelmäßigen Erfolg, alles in allem schien die Blütezeit von Dune wohl vorbei.

Reunion
Ende 1999 erschien eine neue Single namens Dark Side of the Moon im Expedicion-Stil, dazu das Versprechen auf ein neues Album namens Reunion – das allerdings nie erschien.

Vereinzelte Singles

Gegen Ende des Jahres 2000 erschien Dune vs. Trubblemaker: Hardcore vibes 2000, eine neue Version des ersten Dune-Hits. Aber auch dieser Song verschwand recht schnell wieder von der Bildfläche, genauso wie Rainbow To The Stars 2003 drei Jahre später.

Aktuelle Entwicklung
Alle an der Band beteiligten Personen haben sich inzwischen anderen Projekten zugewandt. Oliver Froning legt weiterhin als DJ unter dem Namen Dune auf. Jens Oettrich produziert Filmmusik unter anderem bei Koy-Music. Bernd Burhoff ist bei Homerecords aktiv. Tina Lagao/Lacebal spielte zuletzt als Kala im Musical Tarzan (Hamburg).

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2) Dune war der frühere Name des finnischen Demoscene-Künstlers Brothomstates.

3) Dune war auch ein Alias des Drum & Bass Djs/Künstlers Ray Keith, den er in den frühen 1990er Jahren benutzte.

4) Ein Künstler aus Indiana, der im Jahr 2000 das Album Road of Life aufnahm.

5) Eine australische Progressive-Metal-Formation, die unter dem Namen Dune 2003 eine Demo mit dem Titel The Eleventh Hour veröffentlichte.

Bearbeitet von weinbergm am 22. Jun. 2014, 11:54

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