Biografie

Duke Special ist der Künstlername des nordirischen Popmusikers und Songwriters Peter Wilson.

Peter Wilson lernte als Kind von seiner Großmutter Klavierspielen. Nach der Schule spielte er in der Band der Lokalgröße Brian Houston und wurde dadurch regional bald so bekannt, dass er auch von anderen Musikern engagiert wurde.

2002 entschloss er sich, als Solist eine Karriere im Musikgeschäft zu wagen, nannte sich Duke Special. Obwohl er sich vor allem auf seine Wirkung im Konzert verließ – mit Dreadlocks, geschminkten Augen und seiner überbordenden Fantasie entsprungenen Uniformen -, veröffentlichte er nach und nach drei EPs; zwei davon, »Lucky me« und »My villain heart« wurden später zu dem Album »Adventures in gramophone« (2005) zusammengefasst.

Die EPs machten ihn so bekannt, dass er 2006 von dem Label V2 Records unter Vertrag genommen wurde. Nun ließ er seiner Kreativität freien Lauf und veröffentlichte noch im selben Jahr seine zweite CD, »Songs from the Deep Forest«. Die seltsamen und völlig unzeitgemäße Musik Wilsons brachte dem Sänger einige Reputation bei Publikum und Kollegen ein. Van Morrison und die Bands Crowded House und Snow Patrol luden ihn ein, im Rahmen ihrer Konzerte aufzutreten. 2007 engagierte die BBC das Ulster Orchestra für eine Auftritt des Sängers in Belfast und zeichnete das Konzert auf; es wurde 2007 auf CD veröffentlicht. Im Oktober 2008 veröffentlichte er sein drittes Album „I never thought this day would come“.

Auf der Bühne und bei Aufnahmen wird Duke Special regelmässig von folgenden Musikern unterstützt: Temperence Society Chip Bailey - Drums und Percussion
Réa Curran - Trompete und Harmonium
Ben Hales - Gitarre und Backing Vocals
Paul Wilkinson - Streich-Gitarre und Bass
Ben Castle - Clarinette und Sax
The Poisoner Ivo Neame - Sax und Wurly
Ger Eaton - Indische Instrumente

Peter Wilsons Musik hat mit Pop Music wenig und mit Rockmusik gar nichts zu tun. Sie lebt hier und da von den Musicals vergangener Tage und von Songs wie Keith Wests und Martk Wirtz »Grocer Jack (Excerpt from a teenage opera)« (1967), ein wenig auch von Barry Ryans in den 1960er-Jahren veröffentlichten großorchestralen Pop-Preziosen – sehr viel mehr aber von der alten englischen Music Hall. Wie damals die Arrangeure der Gassenhauer nimmt Wilson diverse Instrumente in seine Arrangements, verbindet bruchlos Ironie mit Sentiment und scheut auch die große Geste nicht. Er selbst ist ein passabler Pianist und der beste Sänger seiner Songs – wenn er nicht gleich das Grammophon, das zu seinen Auftritten gehört, ankurbelt und einen alten Schellack-Recken singen lässt.

Als Einflüsse nennt Peter Wilson: Elliott Smith, The Magnetic Fields, Dresden Dolls, Early Van, Vaudeville Theatre, 78 RPMs, Andy Kauffman, Tom Waits, Rufus Wainwright, Aimee Mann, The Divine Comedy, Van Dyke Parks, Kurt Weill, Elvis Costello, Ben Folds

www.dukespecial.com

Bearbeitet von bauxine7 am 13. Feb. 2009, 8:54

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