Biografie

Zunächst unter dem Namen „Koma Kino“ in Ost-Berlin gegründet, entwickelten Die Vision, welche Joy Division als ihre Vorbilder angaben einen eigenständigen Sound, welcher vielfach als „Gitarrenpop“ oder „Pop mit Kopfgut“ beschrieben wurde, der aber darüber hinaus immer auch von einem elektrolastigen Einschlag gekennzeichnet war. Nachdem in den letzten Jahren der DDR drei Tapes in Eigenregie produziert und vertrieben worden waren, erschienen Anfang der neunziger Jahre mit „Torture“ und „Fascination“ die beiden regulären Longplayer der Formation auf dem Label „Vulture“ , welche von erfolgreichen Touren, vor allem im Berliner Raum, begleitet wurden. Musikalische Differenzen, Sänger Geyer wollte die Band im Gegensatz zu seinen Mitstreitern wohl eher in Richtung Dance entwickeln, führten trotz der 1993 erschienenen Maxi CD „Dancing On The Beach“, welche vier Variationen des Themas enthält und das letzte Lebenszeichen der Band war, ein Jahr später zur Trennung der Band. Musiker von Die Vision arbeiteten und arbeiten noch heute in unterschiedlichen musikalischen Projekten, Sebastian Lange beispielsweise als Gitarrist der Berliner Mittelalter-Band „In Extremo“. Geyer arbeitet als musikalischer Berater und Producer für verschiedene Projekte ua. in Moskau und produziert für verschiedene Artists.

Artikel „Die Vision - Zurück in die Konzerte“, Ronald Galenza, 12/1989 „Melodie und Rhythmus“. (leider nicht mehr online)

Bearbeitet von sunkingmedia am 8. Nov. 2008, 0:29

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