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Aktuelle Version (version 1, 8. Aug. 2007, 2:48)

Diamanda Galás (* 29. August 1955 in San Diego, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Avantgarde-Performancekünstlerin, Sängerin und Komponistin. Galás stammt aus einem griechisch-orthodoxen Elternhaus. Während ihrer Karriere arbeitete Galás unter anderem mit den Avantgarde-Komponisten Iannis Xenakis und Vinko Globokar zusammen. Globokar gab ihr die Hauptrolle in seiner Oper Un Jour Comme Une Autre, die den Tod einer türkischen Frau durch Folter schildert. Dieses Werk wurde von Amnesty International finanziell gefördert. Ihre dämonische, annähernd vier Oktaven umfassende Stimme ist auch in Francis Ford Coppolas Verfilmung von Dracula zu hören. Ebenso erscheint sie auf dem Soundtrack zum Film. Ihr letztes Album aus dem Jahr 2003 greift den türkischen Genozid an anatolischen Griechen, Armeniern und Assyrern auf. Sie beschäftigt sich außerdem seit langem mit der AIDS-Problematik und ist eine vehemente Gegnerin der Todesstrafe. In ihrem letzten Liederzyklus interpretiert Galás Chansons von Edith Piaf und Marlene Dietrich.