Biografie

Damion Davis wird 1980 als Florian Renner in Ostberlin geboren. 1983 zieht seine Familie mit ihm aus beruflichen Gründen für drei Jahre nach Warschau. Sein Vater spielt ihm Songs von AC/DC, Genesis, Van Halen und Deep Purple vor und begeisterte ihn für Rockmusik – da war er gerade vier Jahre alt. Mit fünf spielt er bei Elternabenden Luftgitarre zu Europes „Final Countdown“ und zeigt ungebremste Begeisterung für progressive Musik. Schon bald komponiert er Songs auf seinem Kinderpiano und erkennt, dass Musik ein wichtiger Bestandteil seines Lebens sein wird. Mit zehn bekommt er seine erste Gitarre. Er schreibt einige Songs, vernachlässigt aber das Musizieren und beginnt mit 13 Jahren, in einem Basketballverein fünf Mal pro Woche zu trainieren. In seiner vierjährigen Spielerlaufbahn wird er drei Mal Landesmeister und spielt kurzzeitig sogar im Bundesjugendkader. Parallel gründet der damalige Punk- und Heavy-Metal-Fan mit 15 seine erste Band, spielt dort Bassgitarre und singt im Hintergrund.

Im Herbst 1997 lernt er P-Smoove kennen und fängt an zu freestylen und Raptexte zu schreiben. Gemeinsam gründen sie mit einigen Freunden eine Rap-Crew namens „Chor der Kumpane“. Er recordet seine ersten Tracks und tritt unter anderem zusammen mit RAG in Berlin auf. Im Frühjahr 1998 lernt er durch die damaligen Freestylesessions in der UFA-Fabrik Asek, Ben Salomo und Floe Flex kennen. Zu dieser Zeit wird er durch Bekannte für eine Gastrolle in einer Fehrnsehserie gecastet und in einer Schauspielagentur aufgenommen. Dieser ist er bis heute treu geblieben. Bei einem weiteren Casting lernt er dann Chefkoch kennen, gründet mit ihm die „Micadelics“ und machte sich einen Namen im Berliner Untergrund.

Im Frühjahr 2001 wird er Mitglied bei der Kaosloge, macht sein Abitur und geht für einige Zeit in die USA. Nach diversen Sampler-Beiträgen und der eigenen Kaosloge-Maxi beginnt er Mitte 2001 für sein Soloalbum zu schreiben. Außerdem steigt Damion im Frühjahr 2003 in eine Nu-Metal-Band („Circles per Second“) als Sänger und Shouter ein. 2004 veröffentlicht er über das Kaosloge-Label Tempeltainment sein Debüt-Album „Kehrseite Der Medaille“. Insbesondere der Track „Fluchtversuch“, zu dem auch Video produziert wurde, findet große Beachtung in der deutschen Hip Hop-Community. Er verlässt die Kaosloge und ziehtg erstmal sein eigenes Ding durch. Er unterschreibt bei Jubeko Records und steuerte in dieser Zeit einige Samplerbeiträge u.a. zu Jubeko´s 360°-Samplern sowie diverse Features bei. 2006 trennen sich die Wege von Damion und Jubeko und Damion gründet gemeinsam mit 6 Freunden und Kollegen das Berliner Indielabel SpokenView Records. Im gleichen Jahr spielt er im gefeierten Graffiti-Film „Wholetrain“ als „Tino“ eine der Hauptrollen. Hinter der Kamera hat er sein Debüt in der Dokumentation „Wer ist mehr Gangsta“, die in Zusammenarbeit mit Aesop Krüger und Jens Grünhagen von deprifilm (www.deprifilm.de) entstanden ist. Er macht Musik mit seinen Rock Projekt „Nope“, die mittlerweile seit fast 3 Jahren existiert. Außerdem macht er Reggae-Musik mit dem 4 MegaHerzOrchester. Zwischen deepen Rap und melodischen Gesangspassagen strahlen Damions Tracks eine unglaublich facettenreiche Energie aus. Nach fast drei Jahren veröffentlicht Damion Ende Oktober 2007 die 19 Track starke Online-LP „Am Ende Des Tunnels“ (Cat. SV003) und Anfang Dezember 2007 die 16-Track-LP „Lichtermeer“ (Cat. SV004) über SpokenView Recods.

Discographie:
2004 – „Kehrseite Der Medaille“ (Tempeltainment/Groove Attack)
2007 – „Am Ende Des Tunnels“ (SpokenView)
2007 – „Lichtermeer“ (SpokenView/Groove Attack)
2008 - „Lampenfieber Mixtape (SpokenView/Generation Tapedeck)
2013 – „Schön dich zu sehen-EP“ (Free-EP) http://spokenview.bandcamp.com/album/sch-n-dich-zu-sehen-ep
2013 – „Querfeldein“ (Spokenview/Distributionz (Soulfood)

DVDs
2009 - „Lichtjahre DVD (inkl. SpokenView Re-Up Mixtape) (SpokenView/Generation Tapedeck)

Bearbeitet von yesyesyoaaa am 5. Dez. 2013, 20:45

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