Crazy Otto

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Fritz Schulz-Reichel -- Crazy Otto

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Biografie

Fritz Schulz-Reichel, genannt „Der schräge Otto“ und „Crazy Otto“ (* 4. Juli 1912 in Meiningen; † 14. Februar 1990 in Berlin) war ein deutscher Jazz-Pianist und Komponist.

Er begann als Konzertpianist und stieß im Jahr 1934 zum Tanzorchester des rumänischen Kapellmeisters James Kok, das nach dessen Emigration 1935 von Erhard Bauschke weitergeführt wurde. Schulz-Reichel spielte dann in der 1937 gegründeten Band von Kurt Hohenberger sowie bei Herb Flemming. Ab 1939 begleitete er Rosita Serrano und als 1942 Swing in Nazi-Deutschland verboten wurde, spielte er in Oslo bei Herbert Velmer, er galt zu dieser Zeit - zumindest im Ausland - bereits als bester deutscher Swing-Pianist.
Ab 1946 wirkte er in der damaligen Sowjetischen Besatzungszone im Radio Berlin Tanzorchester mit, begleitete Walter Dobschinski, Johannes Rediske und Helmut Zacharias. Im selben Jahr komponierte er auch seinen ersten erfolgreichen Schlager „Wenn ich dich seh’, dann fange ich zu träumen an“, dem unter anderem 1949 „Im Café de la Paix in Paris“, 1951 „Am Samstag um vier“ und 1960 „Zwei Verliebte in Paris“ folgten.
Richtig populär wurde er seit 1952 als „Schräger Otto“. Er orientierte sich dabei wesentlich auch am Stil der damals in Großbritannien sehr populären Ragtime- und Honky-Tonk- Pianistin Winifred Atwell, im Gegensatz zu ihr spielte er allerdings den Nachkriegs-Deutschen bekannte Evergreens in einem ragtime-ähnlichen Rhythmus und das nicht auf einem Flügel, sondern auf einem Klavier

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