Biografie
In seiner Jugend spielte Basketball eine größere Rolle als die Musik, er war Balljunge bei dem Basketballteam der Chicago Bulls. Mit 20 Jahren brachte er zum ersten Mal ein Album heraus, allerdings ausschließlich auf Vinyl. Durch seine Live-Auftritte gewann er die Aufmerksamkeit des Magazins The Source und auch den ersten Platz beim Hype-Wettbewerb.
1992 veröffentlichte er sein erstes Album: „Can I Borrow a Dollar“ und wurde dadurch ein fester Bestandteil der Undergroundszene. Allerdings war eine etwas frauenfeindliche Stimmung darauf zu hören, was ihm Kritik einbrachte. Mit Resurrection 1994 gewann er aber volle Unterstützung und seine Lyrics wurden hochgepriesen. Er setzte sich vom Gangsta-Image vieler Rapper ab.
Seine Musik ist stark von der Musik der 1960er und 1970er inspiriert. Oft benutzt er Stücke aus dieser Zeit, die er Mit Hip-Hop-Beats unterlegt. Er produziert sozusagen Oldschool. Für kurze Zeit gab es auch eine kleine Fehde zwischen ihm und dem Gangsta Rapper Ice Cube.
Lonnie musste seinen ursprünglichen Namen Common Sense zu Common verkürzen da es bereits eine Ska-Band mit diesem Namen gab und ein Rechtsstreit drohte. Er veröffentlichte das Album „One Day It´ll Make Sense“ auf dem viele bekannte Musiker wie De La Soul, Lauryn Hill, Erykah Badu und The Roots mitwirken. Ebenfalls arbeitete er bei Pete Rocks Album Soul „Survivor“ und Talib Kwelis und Mos Def „Blackstar“ mit. 2000 mit der Singleauskopplung The Light aus seinem neuem Album „Like Water For Chocolate“ wurde aus dem Undergroundrapper ein anerkannter Musiker. Zwei Jahre später veröffentlichte er „Electric Circus“ welches als eines seiner persönlichsten Alben gilt.
Mit seinem Freund und Produzenten Kanye West und Jay Dee (J Dilla) veröffentlich er das Album „Be“ und kehrt damit zu seinen Oldschool-Wurzeln zurück.
Neuerdings ist er auch auf einigen Songs des Albums „The Rising Tied“ von Fort Minor zu hören, an denen er teilweise auch mitkomponiert hat. Er ist auch auf einigen Songs von Kanye Wests neuem Album „Late Registration“ zu hören.
Common wird heute als einer der größten Conscious Rapper angesehen.
Sein aktuelles Album „Finding Forever“ erschien am 27. Juli 2007.
Aufgrund einiger Zeilen auf diesem letzten Album wird er häufig als Rassist bezeichnet. In einem Interview relativierte er diese Aussagen jedoch und distanzierte sich davon, ein Rassist zu sein.
Bearbeitet von k1x545 am 8. Feb. 2008, 20:23
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