Der Club der Weißwale - so heißt in Südfrankreich ein Kinderspielplatz und diesen Namen haben sich zwei Wuppertaler Produzenten einfach ausgeliehen. Unvergessen ihre CD Apricoo Soul. Diese Scheibe war ganz klar die CD des Jahres 2006 im -Kosmos. Hier verbanden die Musiker auf wundervolle Weise , , und zu einem spannenden und abwechslungsreichen Gebräu, das automatisch für gute Laune sorgte. Der Erfolg blieb nicht aus. Die Auskopplung Wildcats Gotta Move auf 12“ Vinyl stürmte die deutschen Club Charts Platz 3 und blieb in für 8 Wochen in den Top Ten. Ebenfalls auf der Scheibe war Dean Martins Klassiker Mambo Italiano. Nur der Club des Belugas bekam die offiziellen Rechte von der Familie des Sängers und der Plattenfirma ein Remix zu machen. Nun legt der Club des Belugas ihr viertes Werk vor, und – kaum glaublich – die Band hat sich nochmals gesteigert. Denn Swop (ein Wortspiel aus und ) ist ein äußerst homogenes Werk ohne einen einzigen Schwachpunkt – ausgestattet mit einer großen Menge an Witz und Augenzwinkern.

Wie schon bei Apricoo Soul mixen die Musiker verschiedenste Ingredenzien zu einem eigenständigen Sound, diesmal mehr mit der Betonung auf , weniger auf . Dabei bauen sie aber auch jede Menge interessanter Samples ein aus aus brasilianischen , und schwarzen amerikanischen der , und , die aber stets organisch wirken und nicht als Selbstzweck ver-wendet werden. So sind hier Big-Band-Klänge und percussive Rhythmen zu hören, die man aus verschiedensten historischen Tracks zusammengesammelt hat. Auf Swop hat der Wuppertaler Club wieder ein paar Überraschungen parat. Puttin On The Ritz - der charmante Ohrwurm von Fred Astaire ist endlich clubtauglich, damit hätte wohl keiner gerechnet. Doch das ist noch nicht alles, die Wuppertaler Weißwale angelten sich für ihr neues Album super Gesangstalente. Soulsängerin Brenda Boykin ist das Herzstück des Musikkollektivs. Die hübsche Schwedin Anna-Luca steuert mit ihrer lasziven Stimme ‘ne ordentliche Portion Sexappeal bei. Und mit dem New Yorker Dean Bowman ist eine Legende ins Netz gegangen. Denn selbst Madonna liegt diesem Sänger zu Füßen. Ja, der Club des Belugas hat sich diesmal selbst übertroffen. Swop – so heißt die neue CD - ist liebevoll produziert und randvoll mit atemberaubenden Tracks. Und jetzt wissen wir auch, warum sich das deutsche -Projekt nach einem Kinderspielplatz benannt hat. Denn ihr Sound ist nicht nur elegant und tanzbar, er ist auch verspielt und fröhlich. Aber aufgepasst, das ist so ein sonniger Mix, da kann einem ganz schön heiß werden.

Ihre Stücke sind regelmäßig in den Charts und auch auf allen großen Samplern zu hören. 2002 veröffentlichten sie ihr erstes Album Caviar at 3 a.m. 2003 kam ihr zweites Album Minority Tunes in die CD-Läden. Darauf die deutschen Club Chart Hits Hip Hip Chin Chin and Gadda Rio. Mit Apricoo Soul 2006 gelang dem Club des Belugas der ganz große Wurf. Sie wurde als beste CD 2006 ausgezeichnet. BMW, Mercedes-Benz, Lexus, Ford Mondeo, KIA Motors, Jaguar, Nivea, C&A, Landrover, Burlington, Hudson, Strenesse, Deutsche Nationalmannschaft, CPD, Telekom South Koreo und weitere nutzen bei Ihren Webekampagnen im Fernsehen und Radio Strücke der Wuppertaler Musikformation.

Besetzung

Brenda Boykin - Vocals
Detlef Höller - Guitar
Roman Babik - Piano
martin kratzenstein - Keyboard
Lars Kuklinski - Trumpet
Karlos Boes - Saxophone
Philipp Schug - Trombone
Kay Vester - Percussion
Matze Bangert - Bass
Mickey Neher - Drums

Bearbeitet von Holzhaus am 29. Nov. 2008, 14:10

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