Biografie

Caliban ist eine deutsche Metalcore-Band. Der Name leitet sich vom deformierten Sohn der Hexe Sycorax in William Shakespeares „Der Sturm“ ab. Caliban gelten neben Heaven Shall Burn als wichtigste Vertreter des deutschen Metalcore.

Caliban wurde 1997 in Hattingen an der Ruhr unter dem Namen Never Again gegründet. Nach sechs Monaten des Zusammenspielens nahm die Band zwei Songs für eine Compilation auf, die jedoch niemals veröffentlicht wurde. Die Songs wurden an verschiedene Plattenfirmen geschickt. Daraufhin nahm Lifeforce Records Caliban unter Vertrag. Die erste selbstbenannte Single erschien im Sommer 1998. Um die CD bekannt zu machen, spielten Caliban viele Auftritte in ganz Europa und unterstützten unter anderem Morning Again, Earth Crisis und Cro-Mags.

Nach der Europa-Tour 1999 begaben sich Caliban ins Studio, um ihr erstes Album „A Small Boy And A Grey Heaven“ aufzunehmen. Kurz nach der Veröffentlichung verließ Claus Wilgenbusch die Band aus persönlichen Gründen und wurde durch Thomas Sielemann ersetzt. Mit Sielemann an der zweiten Gitarre nahmen Caliban vier Songs für eine Split mit der befreundeten Band Heaven Shall Burn auf.

Im April 2001 veröffentlichte die Band ihre zweite Platte „Vent“, welche auch über Imperium Records und Howling-Bull Records in Japan veröffentlicht wurde. Anschließend spielten sie auf dem Beast Feast Festival mit Bands wie Slayer, Pantera, Machine Head, Biohazard und Morbid Angel.

„Shadow Hearts“, das dritte Album der Band, folgte im Jahr 2003. Durch eine anschließende Japan-Tour mit Killswitch Engage und Shadows Fall konnten sie ihren Bekanntheitsgrad weiter steigern.

Im Januar 2004 begannen die Aufnahmen für das vierte Album: „The Opposite From Within“. Für dieses Album konnten sie Anders Fridén, seines Zeichens Frontmann bei In Flames, für die Produktion gewinnen. Abgemischt wurde es von Andy Sneap, der bereits für Bands wie Machine Head, Arch Enemy oder Killswitch Engage arbeitete. „The Opposite From Within“ erschien im September 2004 beim neuen Label Roadrunner Records.

Von September bis Oktober 2005 befanden sich Caliban im Studio, um ihr fünftes Studioalbum „The Undying Darkness“ aufzunehmen. Musikalisch gibt es einige Veränderungen. Besonders auffällig sind die zahlreichen clean gesungenen Parts des Gitarristen Denis Schmidt. Die CD erreichte in den deutschen Charts Platz 73, was für eine Metalcore-Band einen außerordentlichen Erfolg darstellt.

Im Sommer des Jahres 2006 spielte die Band auf dem Wacken Open Air.

Von Frühling 2007 bis Sommer 2007 spielten Caliban im Rahmen der Darkness over Europe-Tour als Headliner zusammen mit All Shall Perish, Bleeding Through und I Killed the Prom Queen Konzerte in ganz Europa.

Am 25. Mai 2007 erschien Calibans sechstes Album: The Awakening. Die CD erreichte Platz 36 in den deutschen Albencharts, was die bisher beste Platzierung in der Bandgeschichte darstellt.

Im Sommer 2007 spielten Caliban auf vielen europäischen Festivals, darunter die beiden deutschen With Full Force und Summer Breeze.

Von September bis Oktober 2007 gaben Caliban zusammen mit Soilwork, Dark Tranquillity und Sonic Syndicate im Rahmen der Eastpak Antidote Tour Konzerte in ganz Europa.[1] Am 23. Oktober 2007 erschien das Album The Awakening dann auch in Amerika via Century Media.

Seit Juni 2009 steht die Band bei Century Media Records unter Vertrag. Ihr neues Album Say Hello To Tragedy wurde wie das Vorgängeralbum von Benny Richter produziert, von Marc Görtz ko-produziert und von Killswitch Engage Gitarrist Adam Dutkiewicz gemixt. Say Hello To Tragedy wurde in Europa am 24. August 2009 und in den USA am 25. August 2009 veröffentlicht.

Im Februar 2012 veröffentlichten Caliban ihr insgesamt achtes Studio Album. Dieses wurde in drei Versionen und als mp3 veröffentlicht. Die „Special Edition“, so wie die „Deluxe Special Edition“ enthalten zusätzlich eine Bonus CD „Coverfield Pt. II“, worauf insgesamt 8 Cover Songs enthalten sind. Enthalten sind auch zwei Songs aus der ersten „Coverfield EP“ („Sonne“, „Blinded by Fear“), die im letzten Jahr erschien.
„I Am Nemesis“ stieg auf Platz 21 der deutschen Albumcharts ein, was somit die höchste Chartplatzierung der Band bedeutet.

Ihr aktuelles Album „Ghost Empire“ erschien am 24. Januar 2014. Neben einer gesanglichen Weiterentwicklung der Band selbst sind darauf auch Bastian Sobtzick von „Callejon“ und Matt Heafy, Frontmann der Band „Trivium“ zu hören.

Diskographie :
* 1999: A Small Boy and a Grey Heaven (Lifeforce Records)
* 2001: Vent (Lifeforce Records)
* 2003: Shadow Hearts (Lifeforce Records)
* 2004: The Opposite From Within (Roadrunner Records)
* 2006: The Undying Darkness (Roadrunner Records)
* 2007: The Awakening (Roadrunner Records)
* 2009: Say Hello To Tragedy (Century Media Records)
* 2012: I am Nemesis (Century Media Records)
* 2014: Ghost Empire (Century Media Records)

Bearbeitet von Benwen1991 am 5. Feb. 2014, 22:33

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Wikipedia

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