Biografie
Vikernes veröffentlichte unter dem Namen Burzum sieben Alben, wobei die in Haft entstandenen jüngsten Alben nur auf Keyboards eingespielt wurden und daher nicht mehr dem Black-Metal-Genre zugeordnet werden können. Typisch für die vor Vikernes’ Haftzeit entstandenen Burzum-Alben sind die treibenden Gitarren-Riffs und Drums. Letztere wurden laut Vikernes im Studio improvisiert, zum Zeitpunkt der Aufnahme des innerhalb von 19 Stunden fertiggestellten Debütalbums habe er erst seit drei Monaten Schlagzeug gespielt. Durch monotone und wiederkehrende Abschnitte wird oftmals eine hypnotisierende Atmosphäre geschaffen. Auch auf den frühen Werken fanden sich bereits rein elektronische Titel, die auf spätere Ambient-Werke verwiesen. Der Gesang ist auf einigen Alben hoch kreischend, auf anderen bewusst übersteuert beziehungsweise verzerrt worden. Musikalisch sind diese Werke von Bands wie Destruction, Hellhammer, Thorns, alten Kreator, Celtic Frost, Darkthrone, Mayhem und Bathory beeinflusst. Vikernes zufolge stand hinter der Band, deren Botschaft sich auf den Song „Feeble Screams from Forests Unknown“ beschränke, ein okkultes bzw. magisches Konzept. In den Texten werden zumeist (auf den Ambient-Alben ausschließlich) Themen aus der germanischen Mythologie aufgegriffen. Der Song „Ea, Lord of the Depths“ befasst sich mit der Gottheit En-Ki, der Text ist einem Buch zur sumerischen Mythologie entnommen.
Der Name „Burzum“ entstammte, wie auch „Uruk-Hai“, der Schwarzen Sprache J.R.R. Tolkien’s Literatur. Burzum bedeutet wörtlich „Dunkelheit“ („Bûrz“ [„dunkel“]; „-um“ [Nominalisierungssuffix]): „The „darkness“ of the Christians was of course my „light“. So all in all it was natural for me to use the name Burzum.“ Als Cover für Burzum-Alben dienten unter anderem ein Foto der von Vikernes niedergebrannten Fantoft-Stabkirche in Bergen (für die EP „Aske“, von Vikernes als „Rock-’n’-Roll-Album“ bezeichnet, der ein Feuerzeug mit dem Cover als Aufdruck beilag) und Bilder des norwegischen Malers Theodor Kittelsen. Das Artwork der ersten beiden Alben ist von einem AD&D-Modul inspiriert, das des dritten und vierten von skandinavischen Märchen. Alle Alben bis 1996 wurden in im selben Studio (Grieghallen) aufgenommen und von Eirik „Pytten“ Hundvin produziert. Das Album „Hvis Lyset Tar Oss“ widmete Vikernes Fenriz von Darkthrone und Demonaz von Immortal. Den Gesang auf „Filosofem“ nahm Vikernes nach eigenen Angaben über schlechte Kopfhörer auf.
Wenngleich Burzum ein Ein-Mann-Projekt war, waren bei den ersten beiden Veröffentlichungen auch Gastmusiker beteiligt; die Hintergrundgeräusche bei „Dungeons of Darkness“ und „Den Onde Kysten“ sowie das Gitarrensolo im an Bathory angelehnten Track „War“ spielte der später von Vikernes ermordete Øystein Aarseth („Euronymous“) ein, und Tomas „Samoth“ Haugen von Emperor spielte auf der „Aske“-EP Bass. Darüber hinaus arbeitete Vikernes mit Jan Axel „Hellhammer“ von Blomberg (Mayhem, Arcturus) als Schlagzeuger auf frühen Rehearsals zusammen. Für eine gewisse Zeit spielte Varg auch mit dem Gedanken einige Live-Auftritte zu absolvieren (hierbei stand er in Kontakt mit dem damaligen Ulver - Schlagzeuger Aiwarikiar).
2009-Neuaufnahme
Nun ist Varg Vikernes offiziel aus dem Gefängnis und lebt mit seiner Frau zusammen,
Varg Vikernes arbeitet zur zeit an seiner neuen CD.
Bearbeitet von Audiophil85 am 16. Nov. 2009, 19:55
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Wikifakten (?)
- Gegründet in (Jahr):
-
- 1989
- Gegründet in (Ort):
-
- Bergen
- Bandmitglieder:
-
- Varg Vikernes (1987 - )
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