Biografie
(1.) Brainstorm ist eine deutsche Power-Metal-Band aus Gerstetten. Gegründet wurde sie 1989 von Torsten Ihlenfeld, Milan Loncaric und Dieter Bernert.
Brainstorm veröffentlichten ihr erstes Demo „Hand Of Doom“ ein Jahr nach ihrer Gründung. Später vervollständigten sie ihre Besetzung mit Andreas Mailänder. Ursprüngliche Probleme einen Sänger zu finden, konnten kurz danach durch die Verpflichtung von Marcus Jürgens gelöst werden. Die Band veröffentlichte das zweite Demo „Heart Of Hate“ 1992 in dieser Besetzung. Ein weiteres Demo wurde 1995 unter dem Namen „The 5th Season“ veröffentlicht. Nach einem erneuten Demo „Promo ‘96“ sowie einigen Beiträgen zu Samplern folgte 1997 schließlich ihr erster Plattenvertrag.
Die Debut-CD „Hungry“ wurde im selben Jahr komplett in Eigenregie im Heidenheimer Wasteland-Studio produziert. 1998 konnte man auf der zweiten CD „Unholy“ bekannte Namen der Metal-Szene als Gäste verpflichten: Dirk Schlächter (Gamma Ray), Harald Spengler (Stormwitch) und Produzent Charlie Bauerfeind (u.a. Blind Guardian, Gamma Ray) sorgten neben sich stetig verbessernden Songs für ein soundtechnisch wesentlich besseres Album.
Nach der Trennung von Sänger Marcus Jürgens und einem kurzen Zwischenspiel von Henning Basse (Metalium) wurde ein neuer Sänger gesucht. Durch die Zusage von Andy B. Franck, der seine Karriere zuvor bei Ivanhoe begonnen hatte, konnte die zwischenzeitlich wieder freigewordene Sängerposition im Oktober 1999 besetzt werden. Die Band war nun komplett, und schon knapp zwei Monate später betrat Brainstorm, nach der Vertragsunterzeichnung mit Metal Blade Records das House of Music-Studio, um das dritte Album „Ambiguity“ unter der Regie von Dirk Schlächter und Sascha Paeth (Heaven’s Gate, Rhapsody) einzuspielen.
Im Oktober 2001 erschien das von Achim Köhler produzierte Album „Metus Mortis“. Das neue Material wurde auf einer erfolgreichen Tournee mit Grave Digger und Tierra Santa dem Publikum präsentiert. Festivalauftritte in ganz Europa und Zusatzshows als Openener für Saxon brachten Brainstorm schließlich Erfolg, bevor man sich im März 2003 erneut mit Achim Köhler in den House-of-Music-Studios sowie den eigenen „Storm-Your-Brain Studios“ begab, um das inzwischen fünfte Album „Soul Temptation“ einzuspielen. Nach dem Release des Albums standen eine gefeierte Tour im Vorprogramm von Edguy sowie Festivalauftritte in der ganzen Welt auf dem Programm.
Anfang September 2004 begannen Brainstorm im eigenem Studio wieder, neues Material für das anstehende sechste Album „Liquid Monster“ zu schreiben, bis man sich zusammen mit Achim Köhler ab November in den House-of-Music-Studios begab, um an dem nach Bandaussagen „vielleicht wichtigsten Album der Bandkariere“ zu arbeiten. Anschließend stand die erste Headliner-Tour auf dem Programm der Band. Des Weiteren wurde ein Musikvideo zu dem Song „All Those Words“ veröffentlicht, der im Besucherbergwerk „Tiefer Stollen“ in Aalen gedreht wurde.
Sänger Andy B. Franck ist nebenbei auch als Sänger der Band Symphorce tätig.
2006 traten sie auch beim Rock Hard Festival auf.
(2.) Brainstorm (Prāta Vētra) ist der Name einer Rock- und Popband aus Jelgava in Lettland. Der Stil orientiert sich am Britpop.
Internationale Bekanntheit erlangte die Band insbesondere durch ihren Beitrag „My Star“ (Īssavienojums) beim Eurovision Song Contest 2000 im Jahr 2000 in Stockholm, als sie den dritten Platz belegten.
(3.) Brainstorm ist eine aus der Region Baden-Baden stammende Jazz-Rock-Band.
1968 gründete Roland Schaeffer zusammen mit Eddy von Overheidt, Rainer Bodensohn, Joachim Koinzer, Helmut Rusch und Jürgen Argast die Rock-Formation Fashion Pink. Nach dem Ausscheiden von Rusch und Argast benannte man sich 1972 in Brainstorm um.
Das Repertoire der Formation reichte von Progressive Rock bis zum experimentellen Jazz-Rock. Brainstorm hatte zahlreiche Live-, Rundfunk- und Fernsehauftritte und war weit über die Grenzen Baden-Badens bekannt. Ihren humoristischen Jazz-Rock könnte man als eine Mischung aus Frank Zappa und Canterbury bezeichnen.
Die Band existierte von 1972 bis 1975 und gab 2 LPs („Smile a while“ 1972 und „Second smile“ 1973) heraus. Postum erschien mit „Bremen 1973“ der Mitschnitt eines Konzertes am 23. Juni 1973 in der TH Bremen, außerdem noch der eines Auftritts von 1974 unter dem Titel „Last smile“.
Bearbeitet von Wulfenlord am 23. Aug. 2007, 12:31
Quellen (Versionen/Autoren anzeigen)
http://de.wikipedia.org/wiki/Brainstorm_%28Band%29
http://de.wikipedia.org/wiki/Brainstorm_%28Metal-Band%29
http://de.wikipedia.org/wiki/Brainstorm_%28Jazz-Rock-Band%29
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