Biografie

Als Kopf der herrlich unkonventionellen Boogie-Stoner-Rocker Eagles Of Death Metal ist Jesse Hughes seit zehn Jahren ein fester Begriff in der Rocklandschaft. Nun hat der überzeugte Schnurrbartträger etwas Neues ausgeheckt: Bei seinem Soloprojekt Boots Electric mixt er Rock mit Disco, angriffslustige Gitarren mit betont tanzbaren Beats. Im September erscheint das Debütalbum „Honkey Kong“, das Boots Electric am 13. September im Rahmen einer exklusiven Show im Berliner Lido erstmals live in Deutschland präsentieren.

Seit die Eagles Of Death Metal den internationalen Rockzirkus mit ihrer unverwechselbaren Mixtur aus Stoner Rock, Boogie, Rock’n’Roll und einer gehörigen Portion Humor aufmischen, weiß man um die Entertainer-Qualitäten von Jesse „The Devil“ Hughes. Die Band gründete er gemeinsam mit dem Queens Of The Stone Age-Frontmann Josh Homme, einem engen Freund seit Highschool-Tagen. Erstmals traten sie 1998 auf den „Desert Sessions 3 & 4“ in Erscheinung. Mit ihren drei Alben „Peace, Love, Death Metal“ (2004), „Death By Sexy“ (2006) und „Heart On“ (2008) hat sich die Formation ein weltweites Renommee als brillant unterhaltsame Live-Band erspielt. Wechselnde Besetzungen sorgen für steig frisches Blut im Sound, die enge Beziehung zu den Queens Of The Stone Age hat beide Acts kreativ beflügelt.

Seit 2009 heckt der 39-jährige Sohn eines Musikers, der in Palm Desert aufwuchs, ein neues Projekt aus: Mit Boots Electric entwarf er einen Stil, den die Presse schon jetzt als „Dirty Disco“ beschreibt. Es ist eine schweißtreibende, betont roh und unbehandelt gehaltene Melange aus Tanzbarkeit und dreckigem Rock-Feeling, mit strammen Riffs für die Rocker und kantigen Rhythmen für die Tänzer. Erneut gesellen sich Hughes’ ironische Texte hinzu, für die er bekannt ist. Boots Electric solle vor allem Spaß machen – der Band selbst wie auch dem Publikum.

Das im September erscheinende Debüt „Honkey Kong“ komponierte Hughes gemeinsam mit dem Beastie Boys-Keyboarder und Solokünstler Money Mark in Los Angeles, weitere Gäste waren unter anderem die Distillers-Sängerin Brody Dalle und erneut Josh Homme. Die Produktion übernahm Tony Hoffer, bekannt durch seine Arbeit für Beck, Depeche Mode oder Air. Erste Ohrenzeugen sprechen von einem „Schrammelgitarren-Elektro-Bastard, der in Kopf und Beine zu gleichen Teilen gehe“. Damit gelang Jesse Hughes wieder einmal ein Sound und ein Image, die so unverwechselbar wie mitreißend sind. Das Live-Debüt wird mit großer Spannung erwartet.

Bearbeitet von MyNameIsBrody am 2. Okt. 2011, 17:59

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