Biografie
Auf den philosophischen Ideen des romantischen Nihilismus basierend, schuf das Duo mit seinem Debüt „Liebe und Tod“ wunderschönen, deutschsprachigen Gothic mit intelligenten Texten, in denen von der Liebe, der Sinnlichkeit des romantischen Daseins und von Vollkommen- und Unvollkommenheit genauso erzählt wird, wie vom Tod und von der Sehnsucht danach. Textlich blieben Mantus der dunklen, hoffnungslosen Romantik treu, schufen aussagekräftige Lyrics über Wahnsinn, (vergängliche) Liebe, Tod, Religion, Angst, Trauer und Einsamkeit, aber auch gesellschaftskritischen Themen wie Rassismus und Missbrach und konnten sich den Gunst aller romantisch-verträumten, verlorenen Wesen dieser Welt sicher sein.
Mantus löste sich im Jahr 2005 vorübergehend auf und hat sich in seiner bis dahin achtjährigen Bandgeschichte auch außerhalb der Szene zu einer beachteten Band entwickelt.
Mit einem BestOf-Album „Chronik“ wurde die Schaffenspause offiziell eingeläutet und der Weg für das neue Projekt Sepia geschaffen. Ende 2008 meldeten sich Mantus zurück und kündigten ein neues Album für 2009 an. Desweiteren sind auch erstmals Konzerte in Planung.
Die Musikrichtung von Sepia lässt sich am ehesten als eine Mischung aus gefühlvollem Gothic Rock und druckvollen Nu Metal Riffs beschreiben wobei die Texte ausschließlich in deutscher Sprache vorgetragen werden. Moderne Elemente sind in den Songs ebenso zu finden wie klassische Strukturen.
Mit Sepia traten Martin und Tina auch erstmals live auf und boten neben dem Reporteoire ihres Debutalbums auch unveröffentliche Songs sowie alte Mantusstücke dar.
Schon von Beginn an lief parallel zu Mantus das Projekt Black Heaven, ebenfalls von Martin Schindler gegründet
Mit Black Heaven hat Martin der elektronischen Seite seiner Arbeit einen angemessenen Platz eingeräumt und damit seiner unerschöpflichen Kreativität zusätzlichen Freiraum geschaffen.Wo bei Mantus und Sepia die Gitarren dominieren, bilden bei Black Heaven melodische, eingängige und meist tanzbare Elektronik-Stücke den Rahmen für aussagekräftige, melancholisch-romantische Texte. Der weibliche Gesangspart wird wiederum oft von Tina, aber auch von Gastsängerin übernommen.
Wenngleich nach wie vor Liebe, Sehnsucht, gesellschaftliche Misstände, Hoffnungslosigkeit und Tod die Schwerpunkte die thematischen Schwerpunkte bilden, ist es Martin gelungen, sich nicht zu wiederholen sondern vielmehr neue Aspekte und neue Gedanken in diese Themen zu bringen. Und so sind die Alben von Black Heaven sowohl zum nachdenklichen Zuhören wie auch zum Tanzen mehr als geeignet.
Bearbeitet von todistfreiheit am 24. Mär. 2009, 20:04
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