Biografie

Atomic Kitten ist ein britisches Mädchentrio bestehend aus den Mitgliedern Liz McClarnon, Natasha „Tash“ Hamilton und Jenny „Jen“ Frost.

Bandgeschichte

1998-2001: Anfängliche Karriere

Die Gruppe wurde im September 1998 von Andy McCluskey (OMD) gebildet. Der Bandname leitete sich vom Modelabel Automatic Kitten ab. Ursprünglich hieß die Band Honeyhead und war mit Liz McClarnon, Kerry Katona und der späteren Sugababes-Sängerin Heidi Range besetzt; diese wurde im Mai 1999 jedoch durch die damals 16-jährige Natasha Hamilton abgelöst. Während die Gruppe anfangs nur in ihrer Heimat achtbare Erfolge erzielen konnten (im Dezember 1999 folgte mit Right Now die erste Top-Ten-Platzierung in den britischen Single-Charts), gelang ihnen 2001 mit der Hitsingle Whole Again auch im deutschsprachigen Raum der Durchbruch. Das Lied erreichte sowohl in England, Deutschland, Österreich als auch in der Schweiz im Sommer 2001 Platz 1 der Singlecharts; konnte sich in Deutschland sogar 6 Wochen lang auf der Eins halten.

Im selben Jahr erschien in Deutschland auch das schon im Jahr zuvor in England veröffentlichte Album Right Now, das – im Vergleich zu späteren Alben – auf Grund seiner Wiederbelebung von Stilelementen des New Wave aus den 80er-Jahren recht positive Rezensionen erhielt. Erfolgreichste Single-Auskopplung neben Whole Again war daher auch das Bangles-Cover Eternal Flame, ursprünglich aus dem Jahr 1989. Die dritte Single You Are erreichte nennenswerte Chart-Platzierungen in Deutschland (Platz 61), wo der Song sich zwischen Ende November 2001 und Anfang Februar 2002 8 Wochen in den Top 100 hielt.

2002: Feels So Good

An dem Erfolgsrezept des ersten Albums wurde auch nach der Trennung von Kerry Katona (Schwangerschaft) im Dezember 2001 festgehalten. So erschien im September 2002 ihr zweites Album Feels So Good mit dem neuen Bandmitglied Jennifer Frost. Die erfolgreichste Singleauskopplung der Albums war eine Neuauflage des Reggaeklassikers The Tide Is High von den Paragons aus dem Jahr 1967. Der Song stürmte – nach Whole Again – abermals die britischen, deutschen und ozeanischen Charts. Zu den weiteren Auskopplungen des Albums zählten mitunter The Last Goodbye, It’s OK und Be With You.

Mitte 2002 kam es schließlich zur Trennung von Andy McCluskey, was jedoch dem Erfolg von Atomic Kitten keinen Abbruch tun sollte; die Bandmitglieder wirkten hingegen nun zunehmend bei der Komposition ihrer eigener Lieder mit. Ende des Jahres verkündete Natasha Hamilton schließlich ihre erste Schwangerschaft.

2004: Auszeit

2003 erschien schließlich das bisher letzte Studioalbum von Atomic Kitten: Ladies Night. Das Album erhielt zum Teil vernichtende Rezensionen, nicht zuletzt, weil man sich dem Mainstream-Pop immer weiter annäherte und vom alten Stil etwas abgekommen war; zudem brachte die Platte mit dem Titelsong (ursprünglich von Kool & The Gang) eine weitere Coverversion als Single hervor. Mit u. a. If You Come To Me und Someone Like Me gelangen der Band zumindest in Großbritannien weitere Top-Ten-Erfolge.

Mit dem 2004 veröffentlichten Album The Greatest Hits bestätigten Atomic Kitten nach monatelangen Pressegerüchten schließlich die vorläufige Auszeit für die Band: Natasha Hamilton war zum zweiten Mal schwanger, Liz McClarnon und Jenny Frost indes Soloalben in Aussicht gestellt worden. Schon im Januar 2005 kam es jedoch bereits zu einer kurzen Reunion im Rahmen der neu eingesungenen Charity-Single Cradle; am 16. Juni 2006, ein weiterer Top-Ten-Hit. Es erschien nach langer Pause zudem die Single All Together Now, der Song wurde im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland mit WM-Maskottchen Goleo VI aufgenommen und erreichte in Deutschland die Top 20.

Solokarrieren

Liz McClarnon nahm im Juni 2005 zusammen mit dem Verlobten von Natasha Hamilton, Fran Cosgrave, an der Reality-Dating-Show Celebrity Love Island von ITV teil, wo sie es bis ins Finale schaffte. Kurz darauf veröffentlichte sie ihre erste Solosingle, eine Coverversion des Barbra-Streisand-Songs Woman In Love (erreichte Platz 5 der britischen Singlecharts).

Jenny Frost veröffentlichte indessen ebenfalls ihre erste Solo-Single, Crash Landing, scheiterte jedoch an den britischen Top 40 (Platz 47).

Natasha Hamilton wollte bereits im Sommer 2005 ihr erstes Soloalbum herausbringen, welches allerdings bis heute nicht veröffentlicht wurde.

Bearbeitet von Wulfenlord am 4. Jan. 2007, 16:05

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