Biografie

Adam M. Green (* 28. Mai 1981 in New York City) ist ein US-amerikanischer Sänger und Songwriter. Bis zum Beginn seiner Solokarriere 2002 war er ein Mitglied der Band The Moldy Peaches.


Green wird häufig verglichen mit Ben Folds, Leonard Cohen, Ben Kweller und Jonathan Richman. Sein ungewöhnlicher Stil erreichte vorerst nur eine kleine Fangemeinde, mittlerweile hat er jedoch zumindest in Europa den Durchbruch geschafft. Seine vier bisherigen Alben sind bei Sanctuary Records/Rough Trade Records erschienen. Unter seinen bekanntesten Liedern sind die Single-Auskopplungen Jessica, Friends of Mine, Dance with me und Emily. Im Januar 2005 erschien sein drittes Soloalbum Gemstones, welches in Deutschland schnell in die Charts kam und Green Auftritte bei Harald Schmidt sowie TV total ermöglichte. In den USA ist Adam Green im Gegensatz zu Deutschland nicht sehr populär.

Adam Greens Urgroßmutter Felice Bauer war die Verlobte von Franz Kafka und wanderte 1936 als Emigrantin nach New York aus. Die Musik von Adam Green wird zusammen mit der von Kimya Dawson als Haupteinfluss auf die Musikrichtung des Anti-Folk angesehen. Sein Musikstil wird häufig irrtümlich als LoFi bezeichnet, da seine Mittel bei den ersten Alben eher beschränkt waren. Seine Musik gilt als beeinflusst von Bob Dylan, Lou Reed, Scott Walker und Leonard Cohen.

2005 wurde Greens Gedichtband Magazine beim deutschen Suhrkamp Verlag veröffentlicht. Das Buch enthält die englischen Originaltexte sowie eine deutsche Übersetzung des Autors und Musikers Thomas Meinecke. 2006 erschien sein neues Album Jacket Full Of Danger. Am 7. März 2008 ist sein - mittlerweile fünftes - Soloalbum mit dem Titel Sixes and Sevens erschienen.

Im März 2009 wurde das Paul Auster Stück Timbuktu im Zimmertheater Tübingen uraufgeführt. Adam Green hat für das Stück den Soundtrack komponiert.

Diskografie

Alben
2002 - Adam Green (in den USA unter dem Titel Garfield erschienen)
2003 - Friends of Mine
2005 - Gemstones
2006 - Jacket Full Of Danger
2008 - Sixes & Sevens
2010 - Minor Love

Singles
2002 - Dance With Me
2003 - Jessica
2004 - Friends Of Mine
2005 - Emily
2006 - Carolina
2006 - Nat King Cole
2006 - Novotel

Bearbeitet von aeitscher am 22. Jan. 2010, 23:51

Alle von Benutzern bereitgestellten Inhalte auf dieser Seite stehen unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz.
Texte können zudem unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation stehen.

Wikifakten

Aus Fakten generiert, die in der Wiki markiert wurden.

Keine Fakten zu diesem Künstler.

Du betrachtest Version 4. Schau dir ältere Versionen an, oder diskutiere über diese Wiki.

Du kannst dir auch eine Liste mit allen kürzlichen Wiki-Änderungen ansehen.