Biografie

A.O.K. sind eine Fun Metal-Band aus Frankfurt (Main), die ihren Musikstil selbst als „Nothing Core“ bezeichnet. Ihre Musik lässt sich als Mix aus Heavy Metal, Punk und Kabarett beschreiben. Die Band kokketiert mit ihrem musikalischen Unvermögen. Bekannt wurde die Band vor allem durch ihre extravagante Bühnenshow, die Essensschlachten und teilweise Nacktheit der Bandmitglieder einschließt.

Bandbiographie

Die Band A.O.K. gründete sich 1987 in einem Spanien-Urlaub. Als ein Foto von Peter Bernd, Jochen Graf, Michael Geisel und Frank geschossen wurde, beschloss man kurz darauf, dass man eine Band ist.

Der Name der Band wurde von einer deutschen Krankenkasse inspiriert, die Abkürzung bedeutet in diesem Fall aber „Anal oder Kot“. Die Band bezeichnet ihren Stil selbst, in Anspielung auf den Hardcore als Nothing Core. Zu den Mottos der Band zählt „Wer probt fliegt raus.“

1989 veröffentlichen A.O.K. auf der umstrittenen Plattenfirma Metal Enterprises die LP „Anal oder Kot“. Unter den Liedern befinden sich mit „Buffo, Du hast Fett im Haar“ und „Frank Thorwarth von Tankard hat keinen Spatz“ Seitenhiebe auf die befreundete Band Tankard.

Ein Jahr später erscheint das Album „Baguette Attack“, eine musikalische Steigerung erfolgte nicht. Die Band trennt sich von ihrem Drummer Frank Steinert. Die offizielle Begründung lautete, dass er heimlich geprobt habe. Ihn ersetzt Ewu Wiese. 1990 erscheint auch der Labelsampler „6 für Deutschland“. A.O.K. sind neben den Böhsen Onkelz, Springtoifel und Boots & Braces, sowie den Rechtsrockbands Kahlkopf und Saccara vertreten.

1991 erscheint das Album „Hardcore Cabaret“. Das Cover wurde von Fillippo Spadaro entworfen. Abgebildet sind Karikaturen mehrer Prominenter in einer Gummizelle, u. a. Arnold Schwarzenegger und Thomas Gottschalk. Kurz nach Veröffentlichung des Albums steigt Ewu Wiese wieder aus. Ersetzt wird er durch Stefan Zimmerling.

1992 erscheint das erste Video „Livehaftig und krank“. 1993 touren A.O.K. mit Tankard, Tiamat und Morgoth durch Deutschland.

Nach Veröffentlichung der Mini-LP zum Video von 1992, erscheint 1995 das nächste Album „Gibt es ein Leben nach dem Frühstück“. Auch hier wechseln sich wieder Coverversionen, eigene Stücke, sowie kleinere Sketche ab. Im gleichen Jahr veröffentlichen sie zusätzlich noch das Album „Eine Kuh voller Versionen“. Michael Geisel verlässt aus persönlichen Gründen die Band. Bekannt wurde der Gitarrist durch waghalsige Stunts auf der Bühne, z. B. Stagediving unter zu Hilfenahme eines Trampolins.

Erst 1996 gelingt es der Band aus dem Vertrag mit Metal Enterprises herauszukommen. Sie wechselten danach zu Bellaphon. Dort erscheint das Album „Fettischisten“. Zu der Band stieß noch der Bassist Gerald Fend. Mit den Ärzten zusammen veröffentlichen A.O.K. im gleichen Jahr die Maxi-CD „Das Büblein wollt ein Mädel sein“. In diesem Jahr haben A.O.K. auch ihr 9,5-jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund veröffentlichen sie ihr mittlerweile drittes Video „9,5 Jahre Schwachsinn“.

Die Band machte danach eine achtjährige Veröffentlichungspause. Die Band war aber weiterhin live aktiv und spielte u. a. auf den Festivals With Full Force, Summermania und dem Blind Guardian Open Air. Erst 2004 melden sie sich mit dem Album „Kinderlieder frei ab 18“ zurück. Auf diesem Album werden Songs von Metalbands wie Slayer („Butzemannslayer“) und Metallica („Wischmob“) durch genannte Tracks parodiert.

2006 erscheint das bisher letzte Album „Dreilochbegehbar & Herrenrundentauglich“. Das Album hat wegen eines angeblichen sexistischen Covers nur teilweise den Weg in den Handel gefunden .

Bearbeitet von konzertblog am 15. Nov. 2008, 16:56

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