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Baschdi
Gruppenstatus: Offen
Gegründet am: 18. Jan. 2008
Beschreibung:
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Pop music imploded due to the metamorphosis of its auto-regenerative attitude of negation into ironic depression. A new aesthetic can't be developed.
This community is supposed to offer a platform...
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POST POP
Listen to the Post Pop Radio on Last.fm!
Pop music developed hundreds and thousands of sub-stiles, which altogether express variations of the assumption of the status quo's intolerability. But in pop music’s culmination in gothic, this assumption suffered a metamorphosis towards an endless bearing, whereby pop music collapsed and finished.
Depression as this intolerability's ironic turn against itself is irreversible.
Since bands like Depeche Mode transposed the regenerating power of negation into depression, pop music finds itself in an attitude of self-ignorance, in which revolt becomes redundant. Depression being the ubiquitous attitude, the possibility to seriously articulate a negation vanished.
Any attempt to create a new pop music consists in necessarily failing reanimations of lost vestiges. The aesthetical suicide of a musical generation opens out in pop’s self-destruction.
Corrections of the above text are very welcome.
Popmusik hat hunderte und tausende von Substilen ausgeprägt, die allesamt Variationen der Vermutung ausdrücken, der aktuelle Zustand sei unerträglich. Doch diese hat in der Kulmination der Popmusik im Gothic die Metamorphose zu einem unendlichen Ertragen durchgemacht, wodurch die Popmusik kollabierte und an ihr Ende gelangt ist.
Die Depression als gegen sich selbst gewendete Ironisierung der Unerträglichkeit ist unhintergehbar.
Da Bands wie Depeche Mode die selbsterneuernde Kraft der Negation in Depression überführten, gerät der Pop in eine Haltung der Selbstignoranz, in welcher die Revolte überflüssig wird. Mit der Depression als allesbeherrschender Grundhaltung ist die Möglichkeit, eine Negation ernsthaft zu artikulieren, verschwunden.
Alle Versuche, eine neue Popmusik zu schaffen, bestehen in der notwendig scheiternden Reanimierung liegengebliebener Versatzstücke.
Der ästhetische Suizid einer musikalischen Generation mündet in der Selbstzerstörung des Pops.
Zur Einarbeitung ins Thema empfehle ich den Artikel von Friedrich Friederichsen (aus dem auch der obige Text zitiert).
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Pop music developed hundreds and thousands of sub-stiles, which altogether express variations of the assumption of the status quo's intolerability. But in pop music’s culmination in gothic, this assumption suffered a metamorphosis towards an endless bearing, whereby pop music collapsed and finished.
Depression as this intolerability's ironic turn against itself is irreversible.
Since bands like Depeche Mode transposed the regenerating power of negation into depression, pop music finds itself in an attitude of self-ignorance, in which revolt becomes redundant. Depression being the ubiquitous attitude, the possibility to seriously articulate a negation vanished.
Any attempt to create a new pop music consists in necessarily failing reanimations of lost vestiges. The aesthetical suicide of a musical generation opens out in pop’s self-destruction.
Corrections of the above text are very welcome.
Popmusik hat hunderte und tausende von Substilen ausgeprägt, die allesamt Variationen der Vermutung ausdrücken, der aktuelle Zustand sei unerträglich. Doch diese hat in der Kulmination der Popmusik im Gothic die Metamorphose zu einem unendlichen Ertragen durchgemacht, wodurch die Popmusik kollabierte und an ihr Ende gelangt ist.
Die Depression als gegen sich selbst gewendete Ironisierung der Unerträglichkeit ist unhintergehbar.
Da Bands wie Depeche Mode die selbsterneuernde Kraft der Negation in Depression überführten, gerät der Pop in eine Haltung der Selbstignoranz, in welcher die Revolte überflüssig wird. Mit der Depression als allesbeherrschender Grundhaltung ist die Möglichkeit, eine Negation ernsthaft zu artikulieren, verschwunden.
Alle Versuche, eine neue Popmusik zu schaffen, bestehen in der notwendig scheiternden Reanimierung liegengebliebener Versatzstücke.
Der ästhetische Suizid einer musikalischen Generation mündet in der Selbstzerstörung des Pops.
Zur Einarbeitung ins Thema empfehle ich den Artikel von Friedrich Friederichsen (aus dem auch der obige Text zitiert).
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