• [Gelöschter Benutzer] schrieb...
    • Benutzer
    • 28. Sep. 2006, 20:24

    Buchtipp

    auch wenn es sich hier eigentlich um Musik dreht:
    ich habe nun Geld zusammengelegt und würde mir gerne mal wieder ein Buch kaufen(wenn möglich gut..)
    kann mir da jemand Tipps geben?
    Fahre nämlich bald eine Woche nach Wien und brauch was zum lesen ;)

    Würde mich über ein paar Empfehlungen freuen, lese sonst Sachen von Stuckrad Barre, Frau Berg und auchmal die Anhalter Reihe...bin da aber relativ offen

    • 604 schrieb...
    • Benutzer
    • 30. Sep. 2006, 19:07
    yeah, wien !!! :)

    wie wärs mit nick nornby?

    • erik86 schrieb...
    • Benutzer
    • 30. Sep. 2006, 21:51
    ich kann terry pratchett empfehlen wenn dir die anhalter reihe gefallen hat.
    Er hat eine fantasy reihe auf der scheibenwelt geschrieben, von der es ca 30 bände gibt. schweinsgalopp soll das beste sein was ich aber noch nicht gelesen habe, da ich zur zeit clockwork orange von anthony burgess. vielleicht kennst du die verfilmung von stanley kubrick.
    viel spass in wien

    "Experience is the name every one gives to their mistakes." Oscar Wilde
    • moemmel schrieb...
    • Benutzer
    • 1. Okt. 2006, 8:45
    a long way down von nick hornby würde ich empfehlen..ich fands ziemlich genial ;) (gibts sogar shcon als taschenbuch..) ansonsten high fidelty (auch von n.hornby) ist auch gut, da gehts ziemlich viel um musik :)

    • princeza schrieb...
    • Benutzer
    • 2. Okt. 2006, 21:41
    erik86 said:
    ich kann terry pratchett empfehlen wenn dir die anhalter reihe gefallen hat.
    Er hat eine fantasy reihe auf der scheibenwelt geschrieben, von der es ca 30 bände gibt. schweinsgalopp soll das beste sein was ich aber noch nicht gelesen habe, da ich zur zeit clockwork orange von anthony burgess. vielleicht kennst du die verfilmung von stanley kubrick.
    viel spass in wien


    Clockwork Orange ist defintiv gut und amusant, Buch sowie Film. Schlafes Bruder, obwohl das, glaube ich, mittlerweile jeder schon gelesen hat.
    Falls du dich auch an alteres heranwagst, wurde ich Kierkegaards The Diary of a Seducer (keine Ahnung wie der deutsche Titel lautet) empfehlen -
    fies und heftig.

    • mauf schrieb...
    • Benutzer
    • 3. Okt. 2006, 11:47
    Clockwork Orange von anthony burgess rockt!

    • applehead schrieb...
    • Benutzer
    • 5. Okt. 2006, 15:43
    ein buch was deine weltanschauung umwerfen und dich trotzdem unterhalten wird: spieltrieb von juli zeh.
    köstliche postmoderne.

    • erik86 schrieb...
    • Benutzer
    • 5. Okt. 2006, 16:18
    @princeza

    schalfes bruder hab ich noch nicht gelesen, werd ich aber mal nachholen (ich glaub wir haben das sogar zu hause), aber kennst du "das bildnis des dorian gray" von oscar wilde und die "traumnovelle" von arthur schnitzler (wurde auch von stanley kubrick verfilmt; aber nur zum teil, da er während der dreharbeiten gestorben ist [eyes wide shut])
    kann ich beide sehr empfehlen.

    "Experience is the name every one gives to their mistakes." Oscar Wilde
    • [Gelöschter Benutzer] schrieb...
    • Benutzer
    • 5. Okt. 2006, 18:36
    nick hornby mochte ich noch nie sonderlich, a long way down war so naja...
    Terry Pratchett werde ich mir mal vormerken für nach dem Abi :D
    werde mich mal nach Traumnovelle umsehn und Mr Wilde fände ich sowieso mal interessant...
    und das mit der Postmoderne hat mich jetzt auch aufhorchen lassen.

    danke schonmal für die Tipps, ich marschier morgen mal in den buchladen und frag nach ;)

    • Analein schrieb...
    • Benutzer
    • 5. Okt. 2006, 22:24
    @Juli Zeh: Unsinniges Blabla, verpackt in möglichst viel altkluges Dummgelaber. Das hat Ellis schon gut zehn Jahre früher viel härter praktiziert und da lassen wir jetzt mal die Götter wie Miller/Bukowski aussenvor, die sowas auf einer Seite in den Staub schrieben. Weiterhin große Scheisse ist Patrick Süskind und die deutsche Klassik kann sowieso auf den Müll.

    Was willst du lesen? Wenn du auf schöne Geschichten stehst bei denen der Autor nicht ständig versucht dir zu erzählen wie verdammt klug er ist, versuch's mal mit Alessandro Barrico ("Novecento" ist was für Musikliebhaber), Javier Marias (da ist eigentlich alles gut) und Konsorten. Wenn du boshafte Postmoderne ohne den immanenten Bullshitfaktor deutscher Literatur willst, den reichlich abgedroschenen Houllebecq (das aktuellste Buch fand ich echt ok) oder Ellis. Meinetwegen auch Kracht, als guten Autor im deutschen Sprachbereich. Faserland ist toll. Murakami fällt nochmal in die leichte Geschichten Sparte, "Kafka am Strand" tendiert zwar zu leichtem Geistesgewichse, ist aber trotzdem super geschrieben.

    Ansonsten eben die Klassiker. Proust, Musil, Joyce, Miller, Bukowski, Jahnn, Beckett...

    In Wien war ich übrigens auch gerade und werde wohl ab März dort studieren.

    • Turtur schrieb...
    • Benutzer
    • 7. Okt. 2006, 17:24
    Wenn schon Popliteratur, dann bitte Matias Faldbakken.
    Grandios, mit welcher Radikalität Wervorstellungen, Ansichten und die Popkultur demontiert bis abgerissen werden.
    Nur prüde sollte man nicht sein und beispielsweise die Dp einer Elfjährigen und umgeschriebene Hitlerreden für ein legitimes literarisches Mittel halten. Dagegen wirkt Houllebecq geradezu zahm.

    Achja von Murakami kriege ich Ausschlag. Zugegebenermaßen habe ich nur Gefährliche Geliebte gelesen und vielleicht fand ich einfach die Geliebte zu unsympathisch, aber diese asiatische Mentalität gepaart mit der heillosen Romantik des leidenden westlichen Künstlers: Geht gar nicht.

    Ich empfehle: Orhan Pamuk - Das neue Leben und Carson McCullers - Das Herz ist ein einsamer Jäger

    Edit: Von der Traumnovelle rate ich ab, Das Bildnis des Dorian Gray hingegen ist lesenwert wie ich finde.

    ..And All I See Is Black And White And Blue
    • Turtur schrieb...
    • Benutzer
    • 13. Okt. 2006, 22:10
    Turtur
    Orhan Pamuk - Das neue Leben


    Jetzt ist der gute Mann auch nobelpreisprämiert. Zu recht.

    ..And All I See Is Black And White And Blue
    Bearbeitet von Turtur am 15. Okt. 2006, 3:38
    • [Gelöschter Benutzer] schrieb...
    • Benutzer
    • 14. Okt. 2006, 17:07
    wie es sich das gerade enwickelt, könnte man den Thread ja weiterhin für Buchdiskussionen weiter, mhm behalten

    für Wien hatte ich nun Wilde Schafsjagd vom Murakami und 233°Cesius vom Neubauten-Sänger Blixa Bargeld besorgt.
    Neu geholt habe ich mir außerdem ein Buch über Postmoderne von Peter Kemper, als Einstieg quasi in das Thema, und Novecento ;)

    dürfte für die Herbstferien erstmal reichen...

    • Tanzaffe schrieb...
    • Benutzer
    • 14. Okt. 2006, 20:11
    Ich kann allen William S. Burroughs empfehlen, und zwar sein Buch Naked Lunch. das ist so abartig und abstoßend, dass es wirklich ein Genuss ist. Mein Lieblingsbuch!

    oh well.
    • [Gelöschter Benutzer] schrieb...
    • Benutzer
    • 16. Okt. 2006, 17:16
    Die Männer-WG von Olier Uschmanns Meisterwek "Hartmut und Ich" ist einfach nur genital.

    Sonst:

    High Fidelity - Nick Hornby
    Dorfpunks - Rocko Schamonie
    Müll - Lou A. Probshayn

    und noch viele mehr... zwar ne Liste von Trivialliteratur, aber die ist manchmal auch lecker!

  • wie wärs mit

    nick cave - und die eselin sah den engel

    hat mir persönlcih sehr gut gefallen. streckenweise etwas krank, wie er halt so schreibt, der herr cave

    • Analein schrieb...
    • Benutzer
    • 25. Okt. 2006, 9:23
    Turtur said:
    Wenn schon Popliteratur, dann bitte Matias Faldbakken.
    Grandios, mit welcher Radikalität Wervorstellungen, Ansichten und die Popkultur demontiert bis abgerissen werden.
    Nur prüde sollte man nicht sein und beispielsweise die Dp einer Elfjährigen und umgeschriebene Hitlerreden für ein legitimes literarisches Mittel halten. Dagegen wirkt Houllebecq geradezu zahm.

    Haha! Super, wird gelesen.

    Achja von Murakami kriege ich Ausschlag. Zugegebenermaßen habe ich nur Gefährliche Geliebte gelesen und vielleicht fand ich einfach die Geliebte zu unsympathisch, aber diese asiatische Mentalität gepaart mit der heillosen Romantik des leidenden westlichen Künstlers: Geht gar nicht.
    Gut, es bedarf eines Einstieges. Leute die Neon Genesis Evangelion in einem Durchgang geschaut haben, dürften im Vorteil sein. Aber hey, ich finde die Geschichten toll. Endlich mal wieder jemand, der absolut überhaupt gar keine Erklärungen schreibt. Erklärungen sind scheisse und grob unnötig.

    Aber ich versteh's schon.

    Ich empfehle: Orhan Pamuk - Das neue Leben und Carson McCullers - Das Herz ist ein einsamer Jäger
    Von beiden noch nie auch nur gehört. Wird mal gekauft. :)

    Edit: Von der Traumnovelle rate ich ab, Das Bildnis des Dorian Gray hingegen ist lesenwert wie ich finde.

    Ersteres ist wirklich grob dumm, zweiteres... Na, ich bin vielleicht doch ein bisschen homophob.

    Ausserdem lese ich zur Zeit zuwenig :/
    Wechselt sich allerdings meistens mit zuviel Lesen ab. Daher egal.

    • princeza schrieb...
    • Benutzer
    • 29. Okt. 2006, 0:07
    erik86 said:
    @princeza

    schalfes bruder hab ich noch nicht gelesen, werd ich aber mal nachholen (ich glaub wir haben das sogar zu hause), aber kennst du "das bildnis des dorian gray" von oscar wilde und die "traumnovelle" von arthur schnitzler (wurde auch von stanley kubrick verfilmt; aber nur zum teil, da er während der dreharbeiten gestorben ist [eyes wide shut])
    kann ich beide sehr empfehlen.


    "Eyes Wide Shut" konnte ich schon als Film nicht ausstehen, obwohl ich Kubrick sehr schatze.
    "Das Bildnis..." wurde mir ebenfalls von einem guten Freund empfohlen, so das ich es mir auf jeden Fall zulegen werde.

    • Analein schrieb...
    • Benutzer
    • 29. Okt. 2006, 20:33
    Der Film war auch nicht sonderlich gut. Dekadenz hatte Kubrick doch schon bei diesem Kostümfilm - Namen vergessen, zu faul nachzuschauen - besser dargestellt. Ausserdem ist der männliche Hauptdarsteller DER Kandidat Nummer eins falls der Antichrist ein Milchbubi sein sollte. Schrecklich.

    Oh, da fällt mir ein: Tod den Machern der Solaris Neuverfilmung. Das ging _nicht_ klar, meine Herren. Super Buch, der ursprüngliche Film war wundervoll. Aber das? Eine Frau? Bitte, erwürgen.

    Mag übrigens auch als Buchtipp zählen. Lem ist fantastisch, finde ich. Genauso wie Philipp K. Dick und in Teilen Asimov, wenn wir in die Richtung gehen.

    • El Dinero schrieb...
    • Benutzer
    • 2. Nov. 2006, 16:53
    Goscinny - Le petit Nicolas, zu deutsch "der kleine Nick"
    vlt nicht anspruchsvoll, aber was solls

    • DerKokser schrieb...
    • Benutzer
    • 6. Nov. 2006, 20:09
    Sven regener - Herr lehmann

    ich liebe dieses buch. Der Nachfolger war fast genauso gut.

    • erik86 schrieb...
    • Benutzer
    • 8. Nov. 2006, 21:04
    Analein said:
    Der Film war auch nicht sonderlich gut. Dekadenz hatte Kubrick doch schon bei diesem Kostümfilm - Namen vergessen, zu faul nachzuschauen - besser dargestellt. Ausserdem ist der männliche Hauptdarsteller DER Kandidat Nummer eins falls der Antichrist ein Milchbubi sein sollte. Schrecklich.

    princeza said:
    "Eyes Wide Shut" konnte ich schon als Film nicht ausstehen, obwohl ich Kubrick sehr schatze.


    ich hab den film ja auch nicht bewertet, ich hab nur auf ihn hingewiesen. und um ehrlich zu sein, ich hab ihn auch gar nicht gesehen. wir haben ihn zwar im deutschunterricht angeschaut aber zur der zeit war meine fehlquote irgendwie außergewöhnlich hoch.^^

    ich hab in den herbstferien leider nur ein buch geschafft, das außerdem auch nicht besonders dick ist. da ich der typ bin der immer abends vorm einschlafen liest, und man in den ferien doch immer irgendwie müder ins bett geht als mit geregeltem tagesablauf:
    jules verne - von der erde zum mond
    auch wenn einiges nicht ganz logisch ist, so find ich es doch immer wieder faszinierend wie man bereits ende 19. anfang 20. jahrhundert so weit in die zukunft "schauen" kann.

    und jetzt lese ich gezwungenermaßen (ich gehe noch zur schule)(wobei mir der anfang eig recht gut gefällt): heinrich mann - professor unrat

    El Dinero said:
    Goscinny - Le petit Nicolas, zu deutsch "der kleine Nick"

    hab ich zum leidwesen meiner eltern bereits in der 4 klasse gelesen, denn danach hab ich in jeden meiner schulaufsätze diese ewiglangen bandwurmsätze eingebaut, was meine noten nicht sehr gefördert hat.
    jahre später hab ich das buch dann nochmal gelesen, und diesmal das vorwort mit der warnung nicht ausgelassen.^^

    DerKokser said:
    Sven regener - Herr lehmann

    hat mir auch auch gut gefallen. wie heißt denn der nachfolger?

    "Experience is the name every one gives to their mistakes." Oscar Wilde
    • DerKokser schrieb...
    • Benutzer
    • 9. Nov. 2006, 13:30
    Neue Vahr Süd! Handelt zeitlich gesehen vor dem 1. Teil.

    • [Gelöschter Benutzer] schrieb...
    • Benutzer
    • 15. Nov. 2006, 18:24
    Wie bereits oft gesagt, High Fidelity ist auch meiner Lieblingsbücher.
    Ansonsten kann ich sämtliche Romane von Mario Puzo empfehlen (ja, es gibt auch welche, die NICHT von Mafia handeln.^^)
    Oder Temutma von Rebecca Bradley und Stewart Sloan.

    • DerKokser schrieb...
    • Benutzer
    • 16. Nov. 2006, 10:52
    wer high fidelity mag, findet "liegen lernen" bestimmt auch gut. ist ziemlich ähnlich aber hat trotzdem auch seine eigene Stärken. Also mir hats sehr gut gefallen

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